Im März 1990 wurde unser Verein von El­tern ge­gründet, deren Kinder an der Uni­­ver­­­si­täts­­kin­der­klinik Jena in der Ab­tei­lung für Hä­­ma­to­lo­gie, On­ko­logie und Im­mu­no­logie be­han­delt wurden oder ver­storben sind. Sie alle ver­band der Wunsch, dass an Krebs er­krankte Kinder und deren Fa­mi­lien über die not­wen­dige me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung hinaus, alle nur mög­liche Hilfe und Un­ter­stüt­zung im see­li­schen und so­zialen Be­reich er­halten, um die Hoff­nung und Le­bens­freude auch in dieser schweren Le­ben­s­phase nicht zu ver­lieren.

Dieser Auf­gabe widmen sich bis heute die zahl­rei­chen Pro­jekte des Ver­eins. Dabei be­trachten wir den fa­mi­li­e­n­ori­en­tierten An­satz un­serer Ar­beit als be­son­ders wichtig. Nicht ein­fach des­halb, weil sich das Leben der ge­samten Fa­milie durch die lange Krank­heit des Kindes und die schwere Be­han­d­­lung än­dert, son­dern vor allem des­halb, weil die El­tern wäh­rend der Be­hand­lung die wich­tigste mo­ra­li­sche Stütze für ihr Kind sind. Sie haben wäh­rend der ge­samten The­rapie eine wich­tige Auf­gabe zu er­füllen, die ihnen nie­mand ab­nehmen kann – ihrem Kind Zu­wen­dung, Wärme, Ruhe, Ge­bor­gen­heit und vor allem die Zu­ver­sicht zu geben, dass es ge­sund werden kann.

In­so­fern wollen wir die El­tern er­mu­tigen, auf diese Weise aktiv die The­rapie zu un­ter­stützen und sich als Partner der Ärzte zu be­greifen. Dar­über hinaus un­ter­stützen wir die on­ko­lo­gi­sche Ab­tei­lung der Klinik, um den Kin­dern, die dort be­han­delt werden, den Auf­ent­halt an­ge­nehmer zu ge­stalten.

In einem Wohn­haus in un­mit­tel­barer Nähe zur Klinik haben wir drei Etagen an­ge­mietet, in denen sich un­serer Be­ra­tungs- und Be­treu­ungs­stelle für Fa­mi­lien mit einem krebs­kranken Kind mit an­­ge­schloss­ener El­tern­woh­nung be­findet. Hier ar­beiten auch un­sere fünf fest an­ge­stellten Mit­ar­­beit­er, die in ver­schie­denen Tä­tig­keits­fel­dern wirksam sind. Sie werden un­ter­stützt von un­seren Mit­glie­dern und vielen eh­ren­amt­li­chen Hel­fern.

Ge­leitet wird der Verein von einem 6-köp­figen Ver­eins­vor­stand, der eh­ren­amt­lich ar­beitet und sich alle 6 Wo­chen zur Vor­stands­sit­zung trifft.

 


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