Da die Kinder und ihre El­tern sich wäh­rend der sta­tio­nären The­rapie die meiste Zeit auf den Sta­tionen E130 und/oder A110 der Uni­kin­der­klinik auf­halten, widmet sich na­tür­lich auch ein Teil un­serer Ar­beit sehr um­fas­send diesem Be­reich. So ist un­sere So­zi­al­ar­bei­terin Laura Hörnig aus­schließ­lich für den sta­tio­nären Be­reich zu­ständig und na­hezu täg­lich auf den Sta­tionen an­zu­treffen. Durch die re­gel­mä­ßigen Be­suche lernt sie die Kinder und El­tern kennen und kommt mit ihnen ins Ge­spräch. Über die lange Zeit kann sie zu einer Ver­trauten werden und es ent­steht oft ein ganz naher Kon­takt, der es zu­lässt, dass die Be­trof­fenen sich öffnen können und Laura als Bei­stand in dieser schweren Zeit an­nehmen. Durch den täg­li­chen Kon­takt ist zudem eine di­rekte, zeit­nahe und vor allem in­di­vi­du­elle Hil­fe­stel­lung mög­lich, da Laura stets über den ak­tu­ellen Stand in­for­miert ist und von den mo­men­tanen Sorgen und Nöten, aber auch Fort­schritten er­fährt und ad­äquat rea­gieren kann. So tragen wir dazu bei, dass sich die Kinder auf Sta­tion trotz der schweren Be­hand­lung wohl und ge­borgen fühlen, dass ent­spre­chende Frei­zeit­an­ge­bote zur Ver­fü­gung stehen und sie von starken El­tern be­gleitet werden können. Die El­tern nutzen die Mög­lich­keit eines Ein­zel­ge­sprä­ches, in dem sie ihre ganz per­sön­li­chen Ängste und Pro­bleme an­spre­chen, die bis ins fa­mi­liäre Um­feld hinein rei­chen. Daraus er­gibt sich viel­fach die Not­wen­dig­keit, Fa­mi­lien so­wohl durch sta­bi­li­sie­rende Ge­spräche als auch durch prak­ti­sche Hilfen in­ten­siver zu be­gleiten. Dabei können wir mit den viel­fäl­tigen An­ge­boten un­seres Ver­eins auch au­ßer­halb der on­ko­lo­gi­schen Sta­tionen eine hilf­reiche Un­ter­stüt­zung sein und Laura in­for­miert über diese An­ge­bote na­tür­lich in den Ge­sprä­chen auf Sta­tion und er­leich­tert somit vor allem den El­tern auch den Weg in un­sere Be­ra­tungs­stelle.

 

Stationsrundgänge

Stationsrundgang

Der wich­tigste Be­such un­serer So­zi­al­ar­bei­terin ist aber der lange Sta­ti­ons­rund­gang mit der Spiel- und der Nasch­kiste immer diens­tags und don­ners­tags. Leuch­tende Würmer, Dinos zum Aus­graben, Pa­pa­geien mit be­weg­li­chen Flü­geln, leuch­tende Ge­bisse und an­dere Ge­schenke für Klein und Groß sind jede Woche neu in der Kiste. Auch alles was leuchtet und blinkt, ist nach wie vor heiß be­gehrt. Seien es Eulen-Schlüs­se­l­an­hänger mit leuch­tenden Augen und Ge­räuschen oder ver­schie­dene Ge­schick­lich­keitss­piele.

 

Mutperlen

Mutperlen

Das "Mut­per­len­pro­jekt" ist eine Ak­tion, die von un­serem Dach­ver­band ins Leben ge­rufen wurde und deutsch­land­weit / eu­ro­pa­weit Ver­brei­tung finden soll. Wir sind sehr stolz darauf, dieses Pro­jekt dank un­serer Spender seit 2012 auch den Kin­dern und Ju­gend­li­chen der Je­naer Kin­der­krebs­sta­tionen an­bieten zu können. Zu Be­ginn einer The­rapie darf sich jedes Kind seinen Namen mit Buch­sta­ben­perlen auf eine lange Kette auf­fä­deln und er­hält nun ab so­fort für jede Be­hand­lung eine ganz spe­zi­elle Perle. Jede davon ist ein­zig­artig. Sie ist bunt, leuchtet im Dun­keln oder sym­bo­li­siert ein be­stimmtes Ge­fühl.

 

Schatzkisten

Schatzkiste

Seit Ja­nuar 2015 gibt es unser Schatz­kisten-Pro­jekt. Jeder Neu­an­kömm­ling auf Sta­tion er­hält ein sol­ches Schmuck­stück, das sogar mit un­serem Logo, der Sonne und der Wolke, ver­sehen ist. Sie ist mit we­nigen Schrauben schnell und un­kom­pli­ziert zu­sam­men­ge­baut und gibt allen Kost­bar­keiten ein wür­diges Zu­hause. Er­hält­lich sind die Kisten in ver­schie­denen Farben, alle aus schönem Holz mit wei­cher Ober­fläche ge­fer­tigt und so stabil, dass man sich sogar drauf­setzen kann. Rein­ge­packt werden kann alles, was dem Be­sitzer lieb und wichtig ist, bei­spiels­weise die Mut­per­len­kette oder eine Haar­strähne, Fotos, ein Lieb­lings­ku­schel­tier oder etwas, was keiner wissen soll.

 

Elterncafé

Elterncafé

Ein ent­spannter Nach­mittag im Café ist für El­tern, deren Kind sich ak­tuell in sta­tio­närer Be­hand­lung be­findet, un­denkbar. Viel zu groß ist die Sorge, in ihrer Ab­we­sen­heit könnte das Kind nach ihnen rufen oder eine Un­ter­su­chung an­stehen. Daher haben wir das El­tern­café ins Leben ge­rufen.

 

Unterstützung der onkologischen Abteilung

Engel übergibt Geschenk

Neben der Be­ra­tung und Be­treuung ist ein wei­terer Schwer­punkt der Ver­eins­ar­beit die Un­ter­stüt­zung der on­ko­lo­gi­schen Ab­tei­lung der Uni­ver­si­täts­kin­der­klinik Jena durch Er­gän­zung der Sta­ti­ons­ein­rich­tung und an­dere ge­mein­same Pro­jekte, um die Auf­ent­halts­be­din­gungen für die krebs­kranken Kinder der on­ko­lo­gi­schen Ab­tei­lung zu ver­bes­sern.

 


Veranstaltungen

Keine aktuellen Veranstaltungen.

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