Jubiläumsveranstaltung anläßlich des 20-jährigen Bestehens des Vereins

Am 16.04.2010 haben wir im Jenaer Volksbad unser 20-jähriges Vereinsjubiläum feierlich begangen. Es war eine wirklich gelungene Festveranstaltung, die sehr gut zum Ausdruck brachte, wie umfangreich unsere Angebotspalette ist, wie individuell - auf die jeweilige Familie zugeschnitten - unsere Hilfsangebote sind und vor allem wie warm und herzlich unser Umgang miteinander ist.

Für uns war es schon ein Erlebnis, über 200 Gäste begrüßen zu können, unter ihnen ganz viele aktive Spender und Mitglieder des Vereins, aber auch zahlreiche Schwestern und Ärzte der Kinderkrebsstation. Gefreut haben wir uns aber auch über die sehr zahlreich erschienenen Eltern, von denen nicht wenige verwaist sind und die trotz der zu erwartenden Emotionen es sich nicht nehmen ließen, gemeinsam mit uns diesen Geburtstag zu begehen.

Ein schöner Abend, der noch lange in uns nachklingen wird. Um Ihnen einen kleinen Eindruck von dem Abend zu vermitteln, haben wir Ihnen hier den veröffentlichten Presseartikel eingefügt.



Presseartikel OTZ vom 20.04.10

Jubil_2010

Voll besetzt war das Volksbad zur Festveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Elterninitiative für krebskranke Kinder. Auch ehemalige junge Patienten sorgten mit fürs Programm.


Lächeln ins Gesicht zaubern

Am 7. März 1990 wurde mit 32 Mitgliedern die Elterninitiative für krebskranke Kinder gegründet. Heute sind es 141 Mitglieder. Aus dem kleinen Verein wurde eine über die Stadtgrenzen von Jena hinaus geachtete Initiative beherzter Eltern. Jetzt wurde das 20-jährige Bestehen gefeiert.

Es war schon etwas zu spüren vom Geist einer großen Familie, die zusammensteht und gemeinsam eine schwere Lebenszeit meistert zur Festveranstaltung der Elterninitiative für krebskranke Kinder. 20 Jahre ist sie geworden, die Elterninitiative. Das wurde am Freitagabend im voll besetzten Volksbad gefeiert.

Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter (SPD): Ich bin beeindruckt von der beispielhaften Menschlichkeit, für die sich dieser Verein einsetzt. Und ich bin auch stolz, eine solche Elterninitiative bei uns in der Stadt zu haben.

Auch Jenoptikvorstand Frank Einhellinger, selbst Schirmherr der Elterninitiative und damit Nachfolger in diesem Ehrenamt von Lothar Späth, gehörte zu den Gratulanten, ebenso wie der auf der Krebsstation so beliebte Kliniksclown Knuddel, Eltern betroffener Kinder und auch einstige junge Patienten selbst.

Oberarzt Dr. Bernd Gruhn brachte es auf den Punkt, als er davon sprach, dass die Elterninitiative die Arbeit der Ärzte sehr gut ergänze und wichtige psychosoziale Arbeit leiste, die vom Klinikpersonal natürlich in diesem Umfang nicht geleistet werden könne: Der Elterninitiative gelingt es, den kranken Kinder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Wie sie das schafft, war beim Festakt im Volksbad zu hören. Die Elterninitiative betreut auf der Station die kranken Kinder und Jugendlichen, lädt sie zu fröhlichen Nachmittagen ein, feiert mit den Familien, berät sie zu wichtigen Fragen im Umfeld der Krankheit und sorgt sich auch um Eltern, die ihre Kinder durch die schlimme Krankheit verloren haben.

Nicht zuletzt verzeichnet der Elternverein auch rund 3000 Übernachtungen jährlich in den eigenen Elternwohnungen am Forstweg 16. Auch in Zukunft will die Elterninitiative Familien krebskranker Kinder betreuen. Wenn die Kinderklinik in den nächsten Jahren nach Lobeda ins Klinikum umzieht, wird der Elternverein mitziehen.


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